Detergenzein bilden aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften in wässrigen Lösungen Mizellen.
Die hydrophoben Seitenketten lagern sich bevorzugt an die unpolaren Bereiche der Proteine.
Detergenzien können aber auch die Phospholipide der Zellmembran ersetzen. Es entstehen
Mischmizellen, in denen auch membranständige Proteine solubilisiert sein können. Die Wahl
des Detergenz hat einen entscheidenden Einfluß auf die Solubilisierung des Zielproteins und
muß individuell getestet werden. Zwitterionische Verbindungen, wie bspw. CHAPS, sind für
die Reinigung von Membranproteinen oftmals gut geeignet.
(Abb.: nach Alberts et al. (1983), Molecular Biology of the Cell)
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