Vorlesung:
Grundlegende Fertigkeiten für die wissenschaftliche Arbeit

von Arnd Baumann und Stephan Frings

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V. Lösungen    (INHALT)

Einführung





Zum täglichen Laboralltag gehört, daß neue Puffer oder Lösungen angesetzt werden müssen. Häufig werden die Lösungen von mehreren Mitarbeitern gemeinsam benutzt. Es ist deshalb besonders wichtig, die Lösungen immer sehr sorgfältig anzusetzen, damit nicht nur die eigenen sondern auch die Experimente der anderen Mitarbeiter funktionieren!




Die Konzentrationen der zu lösenden Substanzen werden überwiegend als:

g/L, % oder [M]

angegeben. Prozentangaben (%) sind per Konvention als Gewichtsprozent (w/v) zu verstehen. Prozentuale Anteile von Flüssigkeiten erhalten den Zusatz %(v/v).

Die gebräuchlichste Konzentrationsangabe ist die Molarität. Ein Mol einer Substanz bezeichnet die Stoffmenge deren Gewicht in (g) dem Moleklargewicht entspricht.

Ein molare Lösungen enthalten 1 Mol der Substanz in 1 L "Lösungsmittel" gelöst. Die Molzahl (n) wird aus dem Quotienten der eingewogenen Substanzmenge (m) und dem Molekulargewicht der Substanz berechnet:


n = m/M.





Informationen über das Molekular-gewicht, den Reinheitsgrad oder die Giftigkeit der Chemikalien sind auf den Substanz-flaschen angegeben.




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