Vorlesung:
Grundlegende Fertigkeiten für die wissenschaftliche Arbeit

von Arnd Baumann und Stephan Frings

IV. Wissenschaftliche Dokumentation    (INHALT)
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Datenarchive: Ohne Übersicht gibt´s Verlust HIGHRES 53 kByte


 
stapell.jpg Entgegen früherer Vorstellungen vom "papierfreien" Labor, einem Labor, in dem alle Unterlagen digital gespeichert und archiviert werden, fällt im heutigen Laboralltag eine große Menge an Papier zur Archivierung an. Dabei müssen ganz verschiedene Dokumente archiviert werden: von langen Schreiberaufzeichnugen über spezielle Ausdrucke von Szintillationszählern und Spektrophotometern, bis zu Chromatogrammen, Blots, Gelen, Fotos und vielem mehr. Um nicht sehr schnell die Übersicht zu verlieren, muß man ein logisches Archivierungssystem einführen, bei dem die Daten chronologisch oder thematisch geordnet sind.
 
Das Archivierungssystem soll so konstruiert sein, daß man gesuchte Daten schnell finden kann. Eine große Hilfe dabei ist ein im Rechner gefühtes Indexsystem, in dem die Ablage einzelner Daten verzeichnet ist. Archivierungsprogramme (die bekommt man über Download-Sites wie zB twocows.com) helfen bei der Führung guter Archive.
 
Wann immer es möglich ist, sollte man Daten digital erfassen und archivieren. Speicherung und Suche ist ist bei digitaler Archivierung um vieles einfacher und schneller!

 
Cartoon: Deutsche Universitätszeitung, Mai 2001